19 - Innere und äußere Bedrohungen - Gazwa* und Sariyya**

Während der Zeit in Mekka war der Prophet den Polytheisten der Quraisch nicht entgegengetreten. Obwohl diese ihn und die Muslime als Feinde behandelt, gequält und gefoltert hatten, zog er es vor, sich nicht zu rächen und hatte den Muslimen empfohlen, dies zu dulden. Auch die Ayat, die in dieser Periode offenbart wurden, riefen stets zu Geduld auf. Die neue Periode, die nach der Hid...

18 - Die ersten Aktivitäten des Propheten in Medina

Die Hidschra ist eines der wichtigsten Ereignisse dieser Zeit. Sie ermöglichte, dass Mohammed (sav) sein Auftrag als Prophet unter besseren Bedingungen erfüllen konnte und trug somit zur Verbreitung des Islam bei. Die größten Ziele des Propheten waren das Verkünden der Koranverse, das Lehren der Religion durch beispielhaftes Leben und die Steigerung der Anzahl der Gl&aum...

17 - Hidschra nach Medina (Yathrib)

Nach dem zweiten Bay'a von Akaba gab der Prophet seinen Gefährten die Erlaubnis, nach Yathrib auszuwandern. Daraufhin wanderten zuerst Amir b. Rabia und seine Frau Layla bint Hasma aus; kurz darauf folgten die anderen Gefährten und verließen Mekka in Gruppen. Schon früher waren Gefährten von Mekka nach Medina ausgewandert waren. Es waren Abu Salama al-Mahzumi und sei...

16 - Der Bay'a (Treueschwur) in Akaba

Schon in den ersten Jahren seiner Beauftragung als Prophet versuchte Mohammed (sav) die Menschen, die für die Hadsch und die Umra nach Mekka oder für den Handel zu den Jahrmärkten kamen, zum Islam einzuladen. Den größten Erfolg hatte er in Yathrib (Medina). Im elften Jahr seiner Prophetie (620), während der Jahreszeit der Hadsch, begegnete er sechs Personen aus Yath...

15 - Die Nacht- und Himmelsreise (Isra und Miradsch)

Nach dem Tod seiner nahen Verwandten und der Bedrängnis durch die Taifer gab Allah Mohammed (sav) die Fähigkeit, nach überirdische (übersinnliche) Welten zu reisen. Eines Nachts wurde er in Begleitung von Gabriel von der Masdschid al-Haram in Mekka zu der Masdschid al-Aqsa in Jerusalem gebracht; und von da aus wurde er, wieder in Begleitung von Gabriel, hoch zu der Sidrat al-M...

14 - Einladung der Einwohner von Taif zum Islam

Parallel zu diesen Zuständen verstärkte sich das schlechte Benehmen der Quraisch gegenüber dem Propheten. Die Verkündung des Islam an die Quraisch war in einer Sackgasse angelangt. Mit dem Ziel, andere Menschen zu erreichen, und den Islam zu verbreiten, entschied sich Mohammed (sav) im zehnten Jahr seiner Prophetie, die Verkündung bis zur Hidschra außerhalb Mekkas f...

13 - Der Tod von Abu Talib und Khadidscha

Im zehnten Jahr seiner Prophetie starben Mohammeds (sav) stärkste Befürworter; sein Onkel Abu Talib und seine Ehefrau Khadidscha, mit der er 25 Jahre lang eine glückliche Ehe geführt hatte, innerhalb von drei Tagen (10. Ramadan / 19. April 620). Mohammed (sav) und die Muslime trauerten sehr über deren Tod. Deswegen wurde dieses Jahr sanat al-huzn (Jahr der Trauer) ge...

44 - Die Letzten Tage des Propheten, Seine Krankheit und Sein To

Nachdem der Prophet im Anschluss an die Abschiedspilgerreise nach Medina zurückkehrte, verschlechterte sich sein Gesundheitszustand. In den Tagen seiner Krankheit besuchte er die Gräber der Märtyrer von Uhud und verrichtete das Begräbnisgebet. Eines Nachts verließ er sein Haus, ging zum Friedhof Dschannat al-Baki, wünschte denjenigen, die dort ruhten, die Vergebung ihrer Sünd...

43 - Die Abschiedspilgerreise und Die Abschiedspredigt

Man weiß, dass der Prophet sich im Monat Ramadan jede Nacht mit dem Erzengel Gabriel traf und die bis dahin offenbarten Ayat las. Doch im Ramadan des 10. Jahres der Hidschra (Dezember 631) ließ Gabriel ihn den Koran zweimal laut vorlesen. Der Prophet sah dies als ein Zeichen dafür, dass sich sein Tod näherte, und teilte dies seiner Tochter Fatima mit. Außerdem blieb der Pro...

42 - Die Berufung Abu Bakrs als Hadsch-Amir und der Letzte Aufru

Mit der Eroberung von Mekka hatten die Muslime Kontrolle über die Verwaltung der Kaaba ergriffen, und obwohl viele arabische, polytheistische Stämme (Muschriq) den Islam angenommen hatten, gab es auch welche, die die Götzendienerei weiterhin praktizierten. Manche dieser Stämme waren Verbündete der Muslime. Nach der Eroberung Mekkas, ab dem 1. Jahr der Hidschra, hatte der ...

41 - Die Haltung mancher Beduinenstämme

Obwohl mehrere arabische Stämme den Islam angenommen hatten, hatte sich dieser unter Stämmen wie die Gatafan (zusammen mit manchen ihrer Sippen), die Hanifa und die Asad, nicht wirklich etabliert. Im Koran wurden die Beduinen, die Feinde des Propheten und der Muslime waren, kritisiert und das negative Verhalten, dass die meisten von ihnen zeigten, wurde meistens im Zusammenhang mit dem ...

40 - Die Ankunft der Botschafter der arabischen Stämme in Medina

Das 9. Jahr der Hidschra (630-631) wird "das Jahr der Botschafter" genannt. Die Eroberung von Mekka, die darauffolgende Annahme des Islam durch den großen und mächtigen Stamm Hawazin; ein Jahr später der Treueschwur der in Taif lebenden Thaqif und die Ausbreitung der Macht des Islam bis nach Nordarabien, all dies führte dazu, dass die in den unterschiedlichsten Gebi...